Die wundervolle Area des H7 - Gebäudes geht zum 31.12.2011 zu Ende.
Wir danken allen, welche dem Haus das bewegte Leben mit gaben.
Liebe Paula Popp Freundin, Lieber Paula Popp Freund,
es ist soweit:
am Samstag, 26.11.2011 eröffnet in Esslingen der Depato Concept Store!
Ab sofort kannst du dort auf 2 Ebenen tolle handgefertigte Designerware shoppen, da darf Paula Popp natürlich nicht fehlen! Du findest uns im 1. OG.
Ab 10 Uhr bis 18 Uhr, anschließend stay together.
Als Schmankerl - und für alle die unsere Filminstallation verpasst haben - zeigen wir noch ein mal unseren Popp Art Film >> don´t miss!!!!
Mehr Info >> http://depato-store.de/depato-concept-store/
Werde Fan >> https://www.facebook.com/pages/Depato-Concept-Store/284024841613477?ref=ts
In freudiger Erwartung,
eure Paula Popp
Moritz Hahn, ein Student der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (AKA) wird in den nächsten Wochen durch das H7 laufen und zahlreiche Informationen über unsere Mieter und das H7 sammeln. Am Ende dieser Recherche wird ein umfangreiches Buch über das Gebäude und sein Innenleben entstehen. Wir freuen uns sehr über dieses Projekt und sind schon jetzt auf das Ergebnis gespannt.
Ender der Sommerpause bei the Step am 19.09.2011.
Dann wird wieder durchgestartet.
Weitere Infos unter:
Am 22.10.2011 ist es endlich wieder soweit: das H7 öffnet seine Türen für alle Neugierigen. Es erwartet Euch ein vielseitiges Programm mit allerhand Überraschungen. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher.
Weitere Infos folgen in Kürze.
Euer H7-Team
Hallo zusammen,
man kann sich nun alle Beiträge der Lesikon
Lesung im Mai in Berlin nach und nach
anschauen, heute ist mein Onlineauftritt dran:
http://blog.linotype.com/2011/08/davor-bakara/?lang=de
Viele Grüße Davor Bakara
Das H7 ist um ein weiteres Modelabel reicher. Wir freuen uns Judith Schöntag mit ihrem Label und ihrer Änderungsschneiderei als neue Mieterin begrüßen zu dürfen.
Weitere Infos zu ihrem Label findet Ihr unter:
29.07.2011
Paula Popp (RAUM 2.02)
Die neue Kollektion Poppcards - Paula Popp packt ihren Koffer - jetzt online!
Das Modelabel Spl:tterfaser und das H7-Team freuen sich über die Veröffentlichung der neuen Kollektion „Seemannsgarn“. Die neuen Modelle findet Ihr unter:
http://www.splitterfaser.com/neuigkeiten-2/
Aktuell haben wir einige wenige freie Büroräume zu vermieten. Für weitere Informationen schick einfach eine Mail an vermietung@raumaufzeit.de
Unsere Homepage für unser Objekt Türlenstraße 2 in Stuttgart, kurz „T2“ ab heute online.
Check: www.t2-raumaufzeit.de
11.02.2011
Lutz Schelhorn photography (RAUM 1.22a)
STUTTGART HAUPTBAHNHOF EINS VOR 21 von Lutz Schelhorn im Rathaus
Hallo Zusammen,
freue mich, mein Projekt „STUTTGART HAUPTBAHNHOF – EINS VOR 21“ im Stuttgarter Rathaus präsentieren zu können.
Die Ausstellung wird vom 15.März bis zum 8.April 2011 zu sehen sein.
Vernissage mit der Eröffnung durch die Autorin und Kuratorin Irme Schaber am 14.März 19 Uhr im Foyer 2.OG des Rathauses.
Das gleichnamige Buch mit meinen Fotos wurde für den Deutschen Fotobuchpreis 2010 nominiert und geht jetzt auf Weltreise.
Weiter wurden meine Seiten aktualisiert. Ihr findet jetzt unter „Sondereditionen“ limitierte Kunstdrucke einiger meiner Arbeiten.
Zuletzt noch ein Hinweis auf unser neues Atelier. Bin zusammen mit meiner Tochter im H7 umgezogen. Jetzt im 1.Stock, Raum 1.22. Doppelt so viel Platz, kleine Galerie und Tageslicht von oben. Für neue, kreative Arbeiten. Freu mich auf Euch.
Lutz Schelhorn
Am Dienstag , 8.Februar 2011, findet im Showroom Zentrum für E-Mobilität Türlenstraße 2 in Stuttgart ein Informationstag zu Aus- und Weiterbildung, Berufsfeldern und Studienmöglichkeiten statt. Bereits vorhandene und neue Berufsbilder aus dem weiten Themenspektrum der Elektro-Mobilität und der Energiewirtschaft sollen Schülerinnen und Schülern sowie allen Interessierten präsentiert werden.
Die Schüler sollen ein interessantes Informationsangebot erhalten, Ausbildungsgänge, Studiengänge, Weiterbildungsmöglichkeiten, Ausbildungsstätten, Ausbildungsfirmen und auch Eindrücke der künftigen Berufsmöglichkeiten in diesem Bereich erhalten. Diese Veranstaltung ist daher auch sicher für Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und allen anderen am Thema Interessierten attraktiv.
Am Samstag, den 11.12.2010 von 13.00 bis 19.00 Uhr ist es wieder soweit!!!
Das H7 OpenHouse-Event steht wieder vor der Tür!
Wir zeigen mal wieder allen, die's wissen wollen, zu was wir fähig sind: wir geben den Besuchern des H7 einen Einblick in unsere kreative Arbeit!
Viele Überraschungen und interessante Programmpunkte erwarten Euch:
Modenschau Paula Popp
Modenschau Port Racoon und Splitterfaser
Foto- und Kunstausstellungen
Weihnachtsmarkt
Tango-Performance
Live Hairstyling
Vorträge
DJs: DJ 5.Ton, DJ Tease, Ambessa
und vieles mehr
Weitere Infos folgen.
Herzliche Grüße,
das H7-Team
Stuttgarter Zeitung 25.10.2010:
Und, was machen wir als Nächstes? Das ist die am meisten gestellte Frage während der Stuttgartnacht von Samstag auf Sonntag gewesen. Sobald die Besucher eine der mehr als 70 teilnehmenden Kultureinrichtungen verließen, blätterten sie durch das Programmheft, auf der Suche nach dem nächsten Highlight oder der richtigen Busverbindung.
Etwa 15.000 Kulturinteressierte seien in der neunten Stuttgartnacht auf den Beinen gewesen –mehr als im Vorjahr, meldeten die Veranstalter vom Stadtmagazin "Lift". Und sie lobten den reibungslosen Ablauf und die entspannte Stimmung.Sehr ausgelassen ging es dann ausnahmsweise auch im Rathaus zu. Wo laut bösen Zungen sonst eher der träge Amtsschimmel zu Hause ist, pulsierte auf vier Stockwerken lateinamerikanische Leidenschaft. Tänzer, Musiker und Künstler sorgten für eine ausgelassene Partystimmung, auch kulinarisch konnte das Programm mithalten.
Schon frühzeitig ausgebucht waren jedoch die Führungen zum Glockenspiel auf dem Rathausturm, die nur jede Stunde angeboten wurden. Wer um acht Uhr nachfragte, bekam mit Glück noch einen Platz für den Aufstieg um 23 Uhr. So lange wollten Verena und Hartmut Landwehr nicht warten und entschlossen sich schweren Herzens zu verzichten: "Das ist schade. Aber es gibt noch so viel anderes zu sehen heute Abend." Das Ehepaar hatte schnell eine Alternative gefunden: das Hochland Café in der Königstraße.
Durch den Kunsttunnel vom Abgeordnetenhaus zum Landtag
Dort konnte jeder seine eigene Tafel Schokolade kreieren. Längst ein Klassiker der Stuttgartnacht ist der Landtag, wo auch in diesem Jahr wieder neben Showeinlagen im Plenarsaal die besten im Ländle produzierten Werbespots über die Leinwand flimmerten.
Johannes Winter nutzte die Gelegenheit und lief einmal durch den Kunsttunnel, der unterirdischen Verbindung zwischen Abgeordnetenhaus und Landtag. Für ihn war die Stuttgartnacht eine Premiere. "Wann kommt man sonst in den Landtag?", fragte der Mittvierziger. Noch am Nachmittag waren um den Landtag wegen der Stuttgart-21-Demonstrationen Absperrgitter aufgestellt. Doch siehe da, am Abend diskutierten einige Gegner und Befürworter, gut zu erkennen an ihren Buttons, angeregt, aber höflich miteinander. Einen besseren Treffpunkt für gelebte Debattenkultur als den Landtag hätte es dafür kaum geben können.
Zwischen den Häusern verkehrten wie immer Shuttlebusse. Während der Fahrt studierten die Fahrgäste eifrig das Programmheft, denn Timing ist bei der Stuttgartnacht die halbe Miete. Viele Veranstaltungen begannen zu einer vorgegebenen Uhrzeit, oft war ein späterer Einlass nicht mehr möglich.
"Wir brauchen erst mal eine Pause."
So war das auch bei der Lesestraße in der ehemaligen Mercedes-Benz-Niederlassung, wo in einer ausgedienten Waschstraße der Autor Jörg Harald Rohleder aus seinem Roman "Lokalhelden" las: "Ohne nachzudenken nehme ich die rosa Tablette und schlucke sie hinunter. Das wird lustig." Sein Buch erzählt von den 1990er Jahren in der Stuttgarter Partyszene, was das eher jüngere Publikum erheiterte. Mit Hilfe einer pink angestrahlten übergroßen Discokugel wurde aus der weiß gekachelten sterilen Waschanlage ein Club im urbanen Großstadtstil. Jedenfalls für diese Nacht.
Nebenan an der Bar im Theaterfoyer standen Kerstin Schwaiger und ihre Freundinnen, die sich gerade einen Ausschnitt aus der aktuellen Produktion des Schauspiels angesehen hatten. "Wir brauchen erst mal eine Pause", sagte die 34-Jährige. Sie seien schon bei den Wagenhallen, beim Theater Lokstoff und in der Musikhochschule gewesen, wo sie die Comedy-Truppe Füenf knapp verpasst hätten. "Aber wir sind trotzdem gut gelaunt. Die Stuttgartnacht ist eine tolle Sache." Man sehe die Stadt mit anderen Augen und lerne immer wieder andere kulturelle Einrichtungen kennen.
Trotz vorgerückter Stunde wollten sie wieder in den Shuttlebus steigen und zu den Reinsburghallen fahren. Dort konnten sich Verliebte, Verlobte und Verheiratete von dem Performancekünstler The Golden Phantom vermählen lassen. Ob die unternehmungslustige Gruppe dann noch zur Kultur-Spätschicht in diversen Clubs weiterzog, ist nicht übermittelt.
Stuttgarter Schauspielhaus
Die Luft duftet nach Getrieböl
Ein Interimsjahr ohne Schnürboden
Dabei war die Zeit für den aufwendigen Umbau mit einem Gesamtetat von 1,9 Millionen Euro ohnehin schon knapp bemessen. Der Vorschlag, die Niederlassung als Interimsspielstätte zu nutzen, sei im April aufgekommen, sagt Ingrid Trobitz. "Da war der Spielplan bereits komplett fertig." Ende Mai konnte mit den Arbeiten begonnen werden, knapp vier Monate sind seither vergangen. Diese Zeit sei für alle Beteiligten eine extreme Belastung gewesen, teilweise neben dem normalen Spielbetrieb, sagt Ingrid Trobitz: "Bei vielen Mitarbeitern sind die Sommerferien ausgefallen." Dafür kann sich der Vorhang nun pünktlich heben: Die erste Premiere im Interimshaus wird nächsten Samstag in der Arena mit Heiner Müllers "Der Bau" gefeiert, gefolgt von der Uraufführung "Drei Western" von René Pollesch in der Werkhalle. Anders als sonst im Schauspielhaus werden die Stücke in dieser Spielzeit blockweise über einen bestimmten Zeitraum gespielt und dann abgelöst. "Ein wechselnder Repertoirebetrieb mit 18 Stücken im Monat ist unter den Bedingungen nicht zu leisten, wir können hier nicht jeden Tag umbauen", sagt Ingrid Trobitz. Die technischen Möglichkeiten seien stark eingeschränkt.
So müssen die Inszenierungen in diesem Interimsjahr ohne Schnürboden auskommen, und auch ohne effektvolle Raffinessen wie Drehbühnen, Fallgruben und die übliche Untermaschinerie, auf die Regisseur gerne für überraschende Auf- und Abtritte zurückgreifen. Überraschungsmomente dieser Art könne es in dieser Spielzeit daher nicht geben, sagt Ingrid Trobitz. Spannend wird es aber trotzdem werden.
Dabei war die Zeit für den aufwendigen Umbau mit einem Gesamtetat von 1,9 Millionen Euro ohnehin schon knapp bemessen. Der Vorschlag, die Niederlassung als Interimsspielstätte zu nutzen, sei im April aufgekommen, sagt Ingrid Trobitz. "Da war der Spielplan bereits komplett fertig." Ende Mai konnte mit den Arbeiten begonnen werden, knapp vier Monate sind seither vergangen. Diese Zeit sei für alle Beteiligten eine extreme Belastung gewesen, teilweise neben dem normalen Spielbetrieb, sagt Ingrid Trobitz: "Bei vielen Mitarbeitern sind die Sommerferien ausgefallen." Dafür kann sich der Vorhang nun pünktlich heben: Die erste Premiere im Interimshaus wird nächsten Samstag in der Arena mit Heiner Müllers "Der Bau" gefeiert, gefolgt von der Uraufführung "Drei Western" von René Pollesch in der Werkhalle. Anders als sonst im Schauspielhaus werden die Stücke in dieser Spielzeit blockweise über einen bestimmten Zeitraum gespielt und dann abgelöst. "Ein wechselnder Repertoirebetrieb mit 18 Stücken im Monat ist unter den Bedingungen nicht zu leisten, wir können hier nicht jeden Tag umbauen", sagt Ingrid Trobitz. Die technischen Möglichkeiten seien stark eingeschränkt.
So müssen die Inszenierungen in diesem Interimsjahr ohne Schnürboden auskommen, und auch ohne effektvolle Raffinessen wie Drehbühnen, Fallgruben und die übliche Untermaschinerie, auf die Regisseur gerne für überraschende Auf- und Abtritte zurückgreifen. Überraschungsmomente dieser Art könne es in dieser Spielzeit daher nicht geben, sagt Ingrid Trobitz. Spannend wird es aber trotzdem werden.
13.09.2010
Lutz Schelhorn photography (RAUM 1.22a)
Stuttgart Hauptbahnhof Eins vor 21 auch auf Stern - online zu sehen
Hallo Zusammen,
seit über 10 Tagen sind Fotos aus meinem Buch „Stuttgart Hauptbahnhof – Eins vor 21“ auch auf stern - online zu sehen.
http://www.stern.de/fotografie/stuttgart-21-abschied-nehmen-von-einem-bahnhof-1596517.html
Der Fotobuchhändler Lindemanns führt das Buch auf Platz 5 der Top 10 der Bildbänder.
Das hat mich besonderst gefreut. Schließlich ist Lindemanns nicht irgendein Buchhändler.
Vorgestellt wird das Buch auch am 28. September bei „Buch und Werk“, einer Veranstaltung des VBKW im Kunstbezirk Stuttgart.
Viele tolle Kollegen präsentieren dort ihre Bücher und Kataloge zusammen mit ihren Werken.
Ich hänge Euch eine Einladung als Anlage mit dran.
Eine relaxte Woche wünscht Euch
Lutz Schelhorn
Im Showroom des Zentrum E-Mobilität an der Heilbronner Straße präsentieren Unternehmen, Forschungsinstitute und andere Organisationen auf über 1.000 Quadratmetern die Möglichkeiten und Chancen der Elektro-Mobilität. Deutschlandweit ist ein solches Angebot derzeit einzigartig.
Die Besucher können sich ausführlich informieren und Pedelecs oder Scooter selbst fahren. Dafür wurde eigens ein Parcours bereitgestellt. Bei Pedelecs ergänzt ein Elektromotor die Muskelkraft des Fahrers, Scooter sind elektrobetriebene Roller.
Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster: "In Stuttgart sollen weiterhin die besten Mobilitätskonzepte entwickelt und die besten Autos gebaut werden." Der Verbrennungsmotor werde zwar seine Bedeutung für den Verkehr auf absehbare Zeit behalten. "Nach über 100 Jahren Verbrennungsmotor bietet die Elektromobilität aber eine wichtige Ergänzung. Die Elektrifizierung der Antriebe hilft, die Schadstoff- und Feinstaubemission gerade in Städten zu senken." Und weiter: "Wichtig ist mir, die hervorragenden Autobauer und Zulieferer in Stuttgart und der Region bei dieser Fortentwicklung der E-Mobiliät zu unterstützen. So ist E-Mobilität ein Baustein des städtischen Mobilitäts- und Verkehrsentwicklungskonzepts, das auf mehr öffentlichen Nahverkehr, Fahrräder und Fußgänger setzt."
Showroom: Öffnungszeiten und Erreichbarkeit
Der Showroom ist ab sofort von Dienstag bis Sonntag von 13 bis 19 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet.
Der Eintritt ist kostenlos.
Für angemeldete Gruppen können Führungen und Angebote vereinbart werden.
Ausstellung in einem Zentrum der Kreativität
Der Showroom findet sich in der ehemaligen Niederlassung von Mercedes-Benz, das zu einem Zentrum der Kreativität wird: Das Schauspiel des Stuttgarter Staatstheaters wird in der nächsten Saison im ersten Obergeschoss drei Spielstätten unterhalten. In einem Gründerzentrum testen künftig Existenzgründer innovative Konzepte und Geschäftsmodelle auf ihre Alltagstauglichkeit und suchen sich so ihren Platz im Markt.
Wir freuen uns nun die neue h7-raumaufzeit.de Internetseite zu präsentieren.
Hier wird es nun wieder aktuelle Informationen zu den Mietern, deren Projekte und dem Büroraumprojekt in der Heilbronner Strasse 'H7' geben.
Wir wünschen viel Spass beim Durchschauen,
beste Grüsse,
Das Webteam 'H7'
Fast zwei Kilo wiegt Lutz Schelhorns Hommage an ein Bauwerk mit Abrissdatum. „Stuttgart Bahnhof – eins vor 21“ heißt der Bildband, den der Hells Angel in einjähriger Arbeit erstellt hat.
Ein Jahr hat Lutz Schelhorn seine Kamera wie ein Stethoskop auf das sieche Bauwerk des Stuttgarter Hauptbahnhofs gerichtet. Und auf die Menschen, die dort ankamen, abreisten oder warteten, sich begrüßten oder verabschiedeten. Auf alltägliche Szenen, denen das ehrwürdige Monument bald keine Bühne mehr bietet.
Für das 1914 von Paul Bonatz errichtete Bauwerk ist es kurz vor zwölf oder besser „eins vor 21“. Der Baubeginn für das heftig umstrittene Milliardenprojekt „Stuttgart 21“, das aus dem Kopf- einen Durchgangsbahnhof machen, die Landeshauptstadt untertunneln und adäquat an das Hochgeschwindigkeitsnetz der Bahn anschließen wird, steht unmittelbar bevor. Der Bahnhof wird anschließend nicht mehr das sein, was er gut 100 Jahre gewesen ist.